von Bernd Guggenberger
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Vor einiger Zeit sandte mir Bernd Gugenberger einige Fotos und Schaltpläne zu, die zwei verschiedene Entwicklungsstufen eines besonderen Eintakt Klasse A2 Verstärkerprojekts zeigen.
Wie schon beim "Monsteramp mit Senderöhren GU48" , ein 1600....2000 Watt Gegentakt Röhrenverstärker worüber es bereits einen Beitrag weiter oben gab, geht es Bernd hier wieder einmal nicht darum einen schicken High End Verstärker für's Wohnstübchen oder für den PC zu bauen sondern unter anderem um die Verwendung wirklich größer Röhren wie hier der russischen Sende Pentode GU81M - ein wirkliches Monster mit 132 Watt Heitzleistung, gebaut für 2000 Volt Anodenspannung und 700Watt HF Ausgangsleistung.
Hier sind die Daten und einige schöne Fotos von dieser Röhre zu sehen:
http://www.tubecollector.org/gu81m.htm
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Für die Eintakt Klasse A2 Verstärkerversionen kam bei Bernd das Netzteil des oben genannten GU48 Gegentaktverstärkers zum Einsatz. Dieses liefert unter Anderem die 1500 Volt Anodengleichspannung und die Heizleistungen. Die erste Version verwendet eine EF86 als Vorstufe, eine EL36 in Triodenschaltung als Treiber, einen Katodenfolger mit der 6C33C als Impedanzwandler und die GU81M in Triodenschaltung als Endstufe. Dabei wird die GU81M in der Betriebsart A2 betrieben, also bei positiver Gittervorspannung mit einem erheblichen Gitterstrom und entsprechend nötiger Treiberleistung. Diese Betriebsart ist der "enhanced Triode" Schaltung ähnlich, bei der ein positives Gitter 2 gesteuert wird und G1 und G3 auf Katodenpotential liegen. Die GU81M wird hier jedoch mit parallel geschalteten Gittern 1-3 betrieben. Bernd schrieb mal, das Sendeendröhren vom Typ T500/1 bis zu 60 Watt Treiberleistung benötigen um 2Kilowatt HF Ausgangsleistung zu erreichen.
Zu seiner Schaltung schrieb er unter Anderem:
"Der Widerstand an der Katode der EL36 ist ein 300 Ohm 35 Watt Rosenthal,die Schelle steht bei
ca. 270 Ohm.Hier würden 5 Watt reichen,aber ich habe etliche parat aus
Beständen. Die Röhre ist eine EL36.Die Kappe sieht man nur nicht
auf dem Photo. Als Netzteil habe ich das von der großen
Gegentaktendstufe genommen und heruntergeregelt.Ich hatte noch keine
Zeit ein eigenes zu konstruieren.Auf eine ausreichende Siebung ist zu
achten.Bezüglich Arbeitspunkte kann man noch optimieren."
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Hier der Schaltplan der ersten Version, als PDF Datei zum download (311KB):
